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Deutschland nach dem Mauerbau

Cover: Deutschland nach dem Mauerbau

Zwangsevakuierungen entlang der deutsch-deutschen Grenze: Häuser wurden abgerissen, um dem breiten Grenzstreifen Platz zu machen - für Betonmauern, Stacheldraht und Wachtürme. Kein Facharbeiter, keine arbeitsfähigen Männer und Frauen sollten mehr die DDR verlassen können. Es war eine Art Selbsterhaltungsmaßnahme. Doch auch jetzt noch glückten Fluchtversuche. Der Besuch von Vizepräsident Johnson sollte beruhigend wirkenun er löste Dankbarkeit bei der Bevölkerung und Hoffnung auf Hilfe aus. Johnson schickte Truppenverstärkung, die mit Beifall begrüßt wurde. Das gab den Berlinern das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden. Adenauer kam zum Ärger der Berliner erst einige Tage später. Sein Wahlkampf war ihm wichtiger gewesen. Bedrohlich wurde die Situation, als amerikanische Panzer am Checkpoint Charlie auffuhren: Es war die Antwort auf die Anordnung, die West-Berliner dürften sich nur im Abstand von 100 Metern der Grenze nähern. Ein Eingriff in alliiertes Recht. Der Osten gab nach, die Gefahr war gebannt. Beim Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963 am Brandenburger Tor versperrten Sichtblenden den Blick in den Osten. Bei den West-Berlinern kannte der Jubel keine Grenzen, war seine Anwesenheit doch ein Zeichen für die enge Bindung West-Berlins zu den Vereinigten Staaten. Kennedys Worte am Schöneberger Rathaus gingen in die Geschichte ein: " (...) Ich bin ein Berliner."

Anbieter
Chronos-Media GmbH
Jahr
2009
Dauer
2:35 min
Schlagworte
Berlin, DDR, Deutsche Demokratische Republik, BRD, Mauer, Berliner Mauer, Deutsche Teilung, Besatzungszone, Todesstreifen, Ulbricht, Honecker, Antifaschistischer Schutzwall, Republikflucht, Stasi, Sozialismus, Kommunismus, Diktatur, Kennedy, Histoclips

Sachgebiete

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