Umsiedlung im Baltikum
Im Osten, im Baltikum, wird die Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung gemäß den deutsch-sowjetischen Vereinbarungen vom Herbst 1939 abgeschlossen. Bis zum 9. Januar 1940 verlassen 70.000 Deutsch-Balten ihre jahrhundertealte Heimat. Sie werden im Warthegau im heutigen Polen angesiedelt, ungewiss, was ihr neues Dasein für Beschwernisse mit sich bringen wird. Zurück können sie nicht mehr. Estland und Lettland sind seit Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes sowjetisches Interessengebiet. Am 26. Januar wird die Umsiedlung der "Volksdeutschen" aus Wolhynien und Gallizien ins Reichsgebiet abgeschlossen. Ostpolen wird sowjetisches Staatsgebiet. Der zwischen Deutschland und der UdSSR 1939 getroffene Grenz- und Freundschaftsvertrag setzt sich über das Schicksal der betroffenen Menschen hinweg. Bei Temperaturen bis -40° müssen die Aussiedler ihre Höfe verlassen, ihr Hab und Gut auf armseligen Fuhrwerken verstaut. Viele lebten jahrelang mit Polen in guter Nachbarschaft, jetzt sind diese Verbindungen gekappt.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:29 min
- Schlagworte
- Umsiedlung, Ausweisung, Baltikum, Hitler-Stalin-Pakt, Interessengebiete, Sowjetunion, Deutschland, Deutsches Reich, Drittes Reich, NS-Zeit, Nationalsozialismus, UDSSR, Zwangsumsiedlung, Volksdeutsche, Vertreibung, Polen, Polnisch, Histoclips
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.