Einmarsch in Griechenland
1941: Am 6. April greift das Deutsche Reich ohne Kriegserklärung oder Vorwarnung Jugoslawien und Griechenland an. Der Feldzug gegen Griechenland wird hauptsächlich von Bulgarien aus geführt. Der griechische Ministerpräsident war kurz vor dem Angriff informiert worden, dass die Wehrmacht beabsichtige, die britischen Streitkräfte vom griechischen Boden zu vertreiben. Für die deutschen Truppen gestaltet sich der Krieg in Griechenland ungleich schwieriger als in Jugoslawien. Trotz massiver Luftangriffe und des Einsatzes schwerer Waffen verteidigen die griechischen Truppen die Metaxas-Linie verbissen. Als Saloniki nach drei Tagen erobert ist, kapitulieren 60.000 Mann der ostmazedonischen Streitkräfte vor den Deutschen. Gemeinsam mit italienischen Truppen schlagen die deutschen Verbände in den folgenden Tagen 16 griechische Divisionen. Am 27. April ist die griechische Hauptstadt Athen in deutscher Hand. Bereits drei Tage zuvor startet das britische Oberkommando die Operation "Demon", die Evakuierung der britischen Streitkräfte von griechischen Festland. Sie werden über Kreta nach Ägypten verlegt. Am 30. April ist das gesamte griechische Festland besetzt. Über 220.000 Griechen und fast 22.000 Briten gehen in deutsche Kriegsgefangenschaft. Die Deutschen verlieren knapp 10.000 Soldaten.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:34 min
- Schlagworte
- Zweiter Weltkrieg, 2. Weltkrieg, 2WK, Nationalsozialismus, Angriff, Einmarsch, Hitler, Mussolini, Italien, Wehrmacht, NSDAP, NS-Zeit, Deutschland, Deutsche Geschichte, Deutsches Reich, Drittes Reich, Histoclips
Sachgebiete
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