Armut und Arbeitslosigkeit
New York, 1929: Der Schwarze Freitag an der Wallstreet stürzt die gesamte Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Firmen- und Bankenzusammenbrüche - auch in Deutschland. Dort lebt das Trauma der Inflation wieder auf. Wieder einmal trifft es verstärkt den Mittelstand. Aus gesicherter Existenz stürzt so mancher über Nacht ins Elend. Und der Arbeiter verliert wieder einmal seine Arbeit. In Deutschland sind sechs Millionen Menschen arbeitslos. Da kommt die völkische Ideologie der Ausgrenzung anderer gelegen. Sie gibt den Verlierern der Geschichte das fehlende Selbstwertgefühl zurück. Die Reichstagswahl nach der Wirtschaftskrise - 1930. Die KPD beschwört die Einheit der Arbeiterklasse. Die SPD fürchtet einen revolutionären Umsturz nach dem Vorbild Russlands und lehnt jede Zusammenarbeit mit den Kommunisten ab. Die Nationalsozialisten versprechen ihren Wählern Arbeit und ein starkes Deutschland. Aus der zeitlichen Distanz erkennen wir: Es ist die Wende von der Nachkriegs- zur Vorkriegszeit.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 1:32 min
- Schlagworte
- Börsencrash, Wallstreet, Wall-Street, New York, Börse, Aktien, Schwarzer Freitag, Wirtschaftskrise, Weltwirtschaft, Zwanzigerjahre, Zwanziger-Jahre, USA, Amerika, Armut, Arbeitslosigkeit, 1929, Histoclips
Sachgebiete
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