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Ära Stresemann

Cover: Ära Stresemann

Der Jahreswechsel 1923/24: Die Wirtschaft erholt sich - durch Aufbauhilfen der USA - und durch die Einführung der Rentenmark unter Stresemann. Resolut beendet der Kanzler auch den Ruhrkampf. Der Vorsitzende der Deutschen Volkspartei prägt diese Zeit - erst als Kanzler, dann als Außenminister. Die Ära Stresemann – eine Atempause nach all den Krisenjahren. Er spricht 1926 vor dem Völkerbund - eine Art Vorläufer der Vereinten Nationen. In Genf wird Deutschland erstmals nicht mehr als Gegner, sondern als Partner angesehen. Der Deutsche und sein französischer Kollege Briand setzten sich mit allen Kräften für die Aussöhnung ein. Für ihre Verdienste um die Aussöhnung der beiden Nationen erhalten Gustav Stresemann und Aristide Briand – hier als Vorsitzender des Völkerbundrates - im gleichen Jahr gemeinsam den Friedensnobelpreis. 1929: Stresemann stirbt in Berlin. Allerdings bleibt er der Nachwelt weniger für seine Versöhnungspolitik im Gedächtnis als wegen des Gesellschaftsanzugs, den er mit Vorliebe trug: gestreifte Hose, graue Weste, schwarzer Sakko – der Stresemann eben.

Anbieter
Chronos-Media GmbH
Jahr
2009
Dauer
1:35 min
Schlagworte
Weltwirtschaftskrise, Stresemann, Kanzler, Deutschland, Zwanziger Jahre, Zwanzigerjahre, Goldene Zwanziger, Wirtschaft, Krise, Aufschwung, Nobel, Nobelpreis, Nobel-Preis, Friedensnobelpreis, Briand, Deutsche Geschichte, Weimarer Republik, Weimar, Berlin, Histoclips

Sachgebiete

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