Stunde Null - Deutschland in Trümmen
Ein Trümmerfeld war die Hinterlassenschaft des Krieges, den Adolf Hitler über Europa gebracht hatte. Die Städte lagen in Schutt und Asche. Ruinen, wohin das Auge blickt. Die Städte haben ihr Gesicht verloren. "Das Kennzeichen unserer Zeit ist die Ruine. Sie umgibt unser Leben, sie ist unsere Wirklichkeit. So sah Hans-Werner Richter Deutschland im Mai 1945. Kaum vorstellbar, dass in diesen Trümmern noch Menschen überlebt und den Kampf um ein Weiterleben aufgenommen haben. Noch hausten sie in Ruinen, in Kellern, Verschlägen. Siebeneinhalb Millionen Menschen waren obdachlos. Fast 5 Millionen Wohnungen ganz, oder teilweise zerstört. Zerstört waren Straßen, Wasser-, Gas- und Stromleitungen. Vor Pumpen und Wasserstellen bildeten sich endlose Schlangen. Ein Eimer, in zerbombten Häusern gefunden, war lebenserhaltend. Schlangestehen hieß das Gebot der Stunde. Vor der Brotausgabe Schlangen, Schlangen, wo immer es etwas Essbares gab. Das Angebot war so gering, dass die letzten oft nach stundenlangem Warten leer ausgingen, am nächsten Tag erneut anstehen mussten. Der Hunger wurde zum größten Problem. Zum Beispiel konnten in der britischen Besatzungszone nur 400 Kalorien pro Kopf pro Tag bereitgestellt werden.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 2:23 min
- Schlagworte
- Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit, Kriegsende, kapitulation, Bombenangriffe, Dresden, Hamburg, Berlin, Alliierte, Besatzung, Nationalsozialismus, NS-Zeit, Drittes Reich, Adolf Hitler, Selbsmord, Histoclips
Sachgebiete
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