Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess
Gegen die Hauptschuldigen verhandelte in Nürnberg von November 1945 bis Oktober 1946 ein internationaler Gerichtshof. Auf der Anklagebank saßen Göring, Heß, Keitel und Speer. Sie und alle anderen Angeklagten erklärten sich für nicht schuldig. Zeugenbefragungen. Dokumentationen machten erst das Ausmaß der Verbrechen deutlich, die unter Hitler und diesen Männern verübt wurden. Dennoch blieben diese uneinsichtig. Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord wurden am 1. Oktober 1946 elf von ihnen zum Tode verurteilt. Da Göring sich kurz vor der Hinrichtung vergiftet hatte, wurde die Hinrichtung durch den Strang nur an zehn vollstreckt. Die zu Haftstrafen von 20 Jahren bis lebenslänglich Verurteilten kamen ins Kriegsverbrechergefängnis nach Berlin Spandau. Nach dem Tod von Hess, dem letzten Insassen, wurde der Bau abgerissen und damit nicht zu einer Kultstätte für Rechtsextremisten.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 1:50 min
- Schlagworte
- Nürnberg, Nürnberger Prozeß, Arthur Seyß-Inquart, Rudolf Heß, Franz von Papen, Robert Ley, Hjalmar Schacht, Wilhelm Keitel, Erich Raeder, Joachim von Ribbentrop, Ernst Kaltenbrunner, Alfred Jodl, Albert Speer, Karl Dönitz, Walther Funk, Hans Frank, Alfred Seidl, Alfred Rosenberg, Konstantin von Neurath, Fritz Sauckel, Julius Streicher, Nationalsozialismus, Kriegsverbrecher, Hauptkriegsverbrecher, Tribunal, Entnazifizierung, Nachkriegszeit, Kriegsende, NSDAP, NS-Zeit, Hitler, Hitlers Helfer, Hauptkriegsverbrecherprozess, Drittes Reich, Nazis, Gestapo , Histoclips
Sachgebiete
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