Die Literatur der Weimarer Republik to go
Die Literaturen der ersten demokratischen Staaten in Deutschland und Österreich - Weimarer Republik bzw. Erste Republik - präsentieren sich sehr vielgestaltig. Ein Trend ist die Beschäftigung mit dem gerade zu Ende gegangenen Ersten Weltkrieg in Kriegsromanen wie "Im Westen nichts Neues", andererseits wird in sehr breit angelegten Zeitromanen das Ende des alten Europas analysiert, z.B. in "Der Zauberberg" oder "Der Mann ohne Eigenschaften" . Insbesondere in Berlin entwickelt sich einhergehend mit einem schnellen neuen Journalismus die sogenannte "Neue Sachlichkeit" mit Vertretern und Vertreterinnen wie Irmgard Keun und Hans Fallada. Einige Schriftsteller, wie Hermann Hesse und Franz Kafka, entziehen sich der Kategorisierung freilich vollständig. Im Drama tritt gegen Ende der Zwanziger eine neue Art von Volksstück mit Marieluise Fleißer und Ödön von Horváth auf den Plan, auch macht ein Augsburger Dramatiker namens Bertolt Brecht von sich reden.
- Anbieter
- Sommer, Michael
- Jahr
- 2021
- Dauer
- 08:46 min f
- Zielgruppe
- A(9-13)
- Schlagworte
- Literatur, Neue Sachlichkeit, Parodie
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