Friedensvertrag von Versailles
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs tagen im französischen Versailles die Delegationen der Siegermächte. Deutsche Beobachter werden mit Misstrauen betrachtet, ihre Pässe sorgfältig geprüft. Die Besiegten sitzen nicht mit am Verhandlungstisch - viele Deutsche fühlen sich gedemütigt. Man spricht vom Diktat von Versailles. Deutschland und seinen Verbündeten wird die alleinige Schuld zugewiesen. Die Siegermächte möchten verhindern, dass von Deutschland noch einmal eine solche Gefahr ausgeht. Deutschland soll auf das 1872 annektierte Elsass-Lothringen verzichten. Ebenso auf alle Kolonien, auf Westpreußen und das Memelland. Danzig wird freie Stadt" und Ostpreußen mit Königsberg zur Enklave. Nach Volksabstimmungen gehen noch weitere Grenzgebiete verloren: Im östlichen Schlesien entscheidet man sich für Polen, Eupen-Malmedy geht an Belgien und Nordschleswig an Dänemark. Am schwerwiegensten sind die Milliarden von Goldmark an Reparationen. Am 28. Juni 1919 wird der Versailler Vertrag unterzeichnet. Der Weg ist frei. Deutschland muss sich nun als Demokratie beweisen.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 1:23 min
- Schlagworte
- Weimarer Republik, Versailles, Siegermächte, Erster Weltkrieg, 1. Weltkrieg, Kriegsende, Deutschland, Deutsche Geschichte, Russland, USA, England, Alliierte, Friedensdiktat, Histoclips
Sachgebiete
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