Hindenburg-Absturz
Der Zeppelin LZ 129, benannt nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Das Luftschiff zählt zu den größten je gebauten Zeppelinen. Ein Prestige-Projekt der Nationalsozialisten. Die Hindenburg" befliegt die Transatlantikstrecken ins brasilianische Rio de Janeiro und ins amerikanische Lakehurst. Die Dienstzeit des beinahe 250 Meter langen Luftschiffes beträgt nur etwas mehr als ein Jahr. Am 6. Mai 1937 verunglückt es bei der Landung in Lakehurst. Im Heck bricht ein Wasserstoff-Feuer aus, das sich schnell im Rest des Luftschiffs ausbreitet. Bei dem Absturz explodieren zudem die Dieseltanks für den Antrieb. Von den 97 Menschen an Bord sterben dabei 13 Passagiere und 22 Mitglieder der Mannschaft. Ein Landehelfer fällt ebenfalls den Flammen zum Opfer. Das Unglück fordert insgesamt 36 Menschenleben. Die sterblichen Überreste der Deutschen werden an Bord des Hapagdampfers S.S. Hamburg" ins nationalsozialistische Deutsche Reich überführt. Nach einem Staatsakt werden die Flammenopfer in ihre Heimatorte gebracht, wo sie beigesetzt werden. Sofort nach dem Unfall beauftragt Hitlers Reichsminister für Luftfahrt, Hermann Göring, einen Untersuchungsausschuss mit der Ursachenforschung. Wie das Handelsministerium der Vereinigten Staaten kommt man zu dem Schluss, dass das Wasserstoffgas entflammt sei. Die Ursache wird nie mit Sicherheit geklärt.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:46 min
- Schlagworte
- Absturz, Explosion, Wasserstoff, NS-Zeit, NSDAP, Katastrophe, Unglück, Lakehurst, Zeppellin, Luftfahrt, Propaganda, Histoclips
Sachgebiete
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