Olympische Sommerspiele 1972 in München
München, 1972: Die Leichtathletin Heidi Schüller spricht den Olympischen Eid. Vom 26. August bis zum 11. September finden die Spiele der XX. Olympiade in der Bundesrepublik Deutschland statt. Der US-amerikanische Schwimmer Mark Spitz avanciert zum herausragensten Sportler der Spiele. Er allein gewinnt sieben der insgesamt 33 Goldmedaillen für die USA und tritt damit die Nachfolge Jonny Weissmüllers an. Beim Weitsprung gewinnt eine Deutsche. Heide Rosendahl springt einen Zentimeter weiter als ihre bulgarische Konkurrentin Diana Jorgowa. Der Sprint über 100 Meter: Die beiden besten Amerikaner sind nicht qualifiziert sie haben die Vorläufe verpasst, da ihr Trainer die Startzeit verwechselt hatte. So läuft der Russe Walerij Borsow beinahe außer Konkurrenz. Der drittplatzierte Jamaikaner, Lennox Miller, gratuliert. Eine weitere Goldmedaille für die Sowjetunion. Mit insgesamt 50 sind deren Athleten die erfolgreichsten Teilnehmer. Ulrike Meyfarth, gerade erst 16 Jahre alt, gilt beim Hochsprung als Außenseiterin. Doch sie stellt den neuen Weltrekord ein: 1,92 Meter. Sie verweist die Bulgarin Jordanka Blagojewa und die Österreicherin Ilona Gusenbauer auf Platz zwei und drei. Dann die Katastrophe: Palästinensische Terroristen entführen und ermorden die israelischen Athleten. Mit der Verlesung ihrer Namen werden die Spiele nach einem Trauertag dennoch fortgesetzt.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 3:01 min
- Schlagworte
- Sport, Wettkampf, Olympia, Goldmedaille, Sportereignis, Silbermedaille, Bronzemedaille, Terrorismus, Nahost-Konflikt, Israel, Palästina, Histoclips
Sachgebiete
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