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Olympische Sommerspiele 1960 in Rom

Cover: Olympische Sommerspiele 1960 in Rom

Die Spiele der XVII. Olympiade werden in der italienischen Hauptstadt Rom veranstaltet. Vor der Kulisse der antinken Stadt und mit Segen des Papstes Johannes XXIII: O-Ton Der italienische Läufer Giancarlo Peris trägt die Olympische Fackel ins Olympia-Stadion. Jutta Heine, Giuseppina Leone und Wilma Rudolph bei der Vorbereitung zum 200 Meter Lauf. Die Amerikanerin wird nicht nur diesen Lauf in einer Zeit von 24 Sekunden gewinnen, mit insgesamt drei Goldmedaillen wird sie in ihre Heimat zurückkehren. Dennoch fühlt sie sich von den amerikanischen Sportfunktionären als Symbol für ein angeblich freies Amerika missbraucht. Die Deutsche, Jutta Heine, wird mit 24,4 Sekunden über 200 Meter die Zweite. Die Britin Dorothy Hyman gewinnt Bronze. Beim Schwimmen ist die Amerikanerin Carolyn Wood Favoritin für die 100 Meter Schmetterling. Doch das Finale hält eine Überraschung bereit. Auf der letzten Bahn liegt sie schon in Führung. Doch sie verschluckt sich und muss enttäuscht aufgeben. Statt ihrer gewinnt Carolyn Schuler – ebenfalls aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Auf dem Lago Albano bei Castel Gandolfo beenden die Deutschen im Achter in unter sechs Minuten die 40 Jahre lang anhaltene Siegesserie der Amerkaner. Die USA schaffen es nicht einmal in die Medaillenränge. Die Kanadier gewinnen die Silbermedaille, die Tschechen Bronze. Der 100 Meterlauf der Herren beginnt mit einem Fehlstart. Der Amerikaner David Sime war zu früh gestartet. Auch der zweite Versuch ist ein Fehlstart. Dieses Mal ist es die Schuld des deutschen Armin Hary. Wer beim dritten Mal zu früh startet wird disqualifiziert. Dann verrutscht auch noch einer der Startblöcke. Doch zu einer Disqualifikation kommt es nicht. Der dritte Start ist gültig. Schon kurz nach Start liegt Hary in Führung. Er rettet seinen Vorsprung ins Ziel. Der erste Sieg eines deutschen Leicht-Athleten seit der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin. Der Marathonlauf führt die Athleten am späten Nachmittag über die Via Appia Antica, durch die Altstadt Roms, am jahrhunderte alten Kolosseum vorbei. Abebe Bikila geht rasch in Führung und setzt sich ab. Dort, wo 25 Jahre zuvor Kriegsgefangene aus Mussolinis Abessinienfeldzug entlanggeführt worden waren, läuft nun der Äthiopier dem Sieg entgegen – barfuß. Beim Konstantinsbogen überquert er die Ziellinie. 2 Stunden, 15 Minuten und 16,2 Sekunden – neuer Weltrekord. Und die erste Goldmedaille für einen Schwarzafrikaner über die Marathonstrecke.

Anbieter
Chronos-Media GmbH
Jahr
2009
Dauer
4:48 min
Schlagworte
Sport, Wettkampf, Olympia, Goldmedaille, Sportereignis, Silbermedaille, Bronzemedaille, Italien, Histoclips

Sachgebiete

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