Olympische Sommerspiele 1924 in Paris
Die Spiele der VIII. Olympiade wurden vom 4. Mai bis 27. Juli 1924 in der französischen Hauptstadt Paris ausgerichtet. Über 3000 Athleten aus 44 Nationen nahmen teil. Staatspräsident Gaston Doumergue eröffnete die Spiele. Unter den Gästen: der päpstliche Nuntius und spätere Papst Pius XII und Haile Selassie, der künftige Kaiser von Äthiopien. Die Laufdisziplinen beherrschen die Finnen. Paavo Nurmi kontrolliert seine Laufzeiten selbst. Er gewint fünf Goldmedaillen, in den Einzelläufen über 1500 und 5000 Meter, dem Mannschaftslauf über 3000 Meter sowie im Einzel- und Mannschafts-Querfeldeinlauf. Auch der amerikanische Schwimmer Johnny Weissmüller gewinnt Gold, drei Mal. Bekanntheit erreicht er später als Tarzandarsteller in mehreren Filmen. Vor heimischen Publikum kann der Franzose Henri Deglane in der Schwergewichtsklasse Gold erringen. Das Publikum ist begeistert. Insgesamt erreicht Frankreich die zweitmeisten Medaillen deutlich abgeschlagen hinter den Vereinigten Staaten von Amerika. Deren Athlet Harold Osborn gewinnt im Hochsprung vor seinem Landsmann Leroy Brown. Und William DeHart Hubbard entscheidet den Weitsprung-Wettkampf für sich. Dank neuester Technik auch in Zeitlupe zu sehen. Auch das Diskuswerfen gewinnt ein Amerikaner: Clarence Houser übertrifft seine Konkurrenz um über einen Meter. Den Hindernislauf hingegen entscheiden die Finnen wieder für sich: Ville Ritola sichert sich Gold-, sein Landsmann Elias Katz die Silbermedaille. Ritola gewinnt insgesamt viermal Gold und zweimal Silber.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 2:30 min
- Schlagworte
- Sport, Wettkampf, Olympia, Goldmedaille, Sportereignis, Silbermedaille, Bronzemedaille, Frankreich, Histoclips
Sachgebiete
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