Olympische Sommerspiele 1912 in Stockholm
Vom 29. Juni bis zum 27. Juli 1912 fanden in der schwedischen Hauptstadt Stockholm die Spiele der V. Olympiade statt. Sie setzten neue Maßstäbe, was die Organisation anging. Außerdem kamen erstmals elektronische Zeitmessungen und Zielphotographien zum Einsatz. Eröffnet wurden sie von König Gustav V. von Schweden, der bei der imposanten Eröffnungsfeier zugegen war. Mehr als 2500 Sportler aus 28 Nationen nahmen teil. Es fanden auch Schauveranstaltungen wie Klettern statt. Und rhythmische Sportgymnastik. Medaillen gab es dafür jedoch nicht. Im Gegensatz zu den Wassersportarten, wo auch die Frauen erstmals teilnehmen durften. Beim Fußball schlug die stolze ungarische Mannschaft im Finale Österreich mit 3 zu 0. Der Deutsche Gottfried Fuchs erzielte insgesamt die meisten Tore zehn an der Zahl. Eine weiterere Demonstrationssportart war Glíma, eine isländische Variante des Ringens, bei der die Gegner sich nur an den Hosen fassen dürfen. Aus den Vorjahren hat man gelernt: Beim Marathon gibt es nun Erfrischungsstände. Diesen Wettkampf wird der irischstämmige Südafrikaner Kenneth McArthur für sich entscheiden. Beim Rudern hingegen gewinnen die Briten gewohnt souverän: Gold und Silber sichern sie sich im Achter, Bronze geht an das Deutsche Reich. Gustav V. selbst überreicht die Medaillen. Dabei gibt er sich lässig was schon mal zu Verwirrung führen kann, wenn der Adjudant die Pokale verwechselt.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2009
- Dauer
- 2:52 min
- Schlagworte
- Sport, Wettkampf, Olympia, Goldmedaille, Sportereignis, Silbermedaille, Bronzemedaille, Schweden, Histoclips
Sachgebiete
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