1933: Parteienverbote
Am 22. Juni verbietet Innenminister Frick die SPD. Zur Begründung heißt es, "dass die Auslandsleitung der Partei auch vor hoch- und landesverräterischen Unternehmungen" gegen Deutschland nicht zurückschrecke. Die Verhaftungen gehen weiter. Allein in Berlin werden innerhalb einer Woche 500 Menschen festgenommen. Neue Konzentrationslager entstehen. Nach offiziellen Angaben gib es 26789 Häftlinge. Die Reichsregierung erlässt dreißig neue Gesetze. Darunter jenes "gegen die Neubildung von Parteien". Damit wird die Nazi-Partei zur einzig legalen Partei im Deutschen Reich und Deutschland ein nach dem Führerprinzip gelenkter Ein-Parteien-Staat. Weitere Gesetze sind das "über die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit" und das "zur Verhütung erbkranken Nachwuchses".
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:06 min
- Schlagworte
- NSDAP, Propaganda, Hitler, Goebbels, NS-Zeit, Rassismus, Drittes Reich, Faschismus, Nazi, Nationalsozialismus, Deutschland, Deutsche Geschichte, Machtergreifung, Machtübernahme, Gleichschaltung, Parteienverbot, Parteiverbot, SPD, Sozialdemokratie, Histoclips
Sachgebiete
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