1933: Boykott jüdischer Geschäfte
Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte und Warenhäuser, jüdischer Arzt- und Anwaltspraxen im ganzen Deutschen Reich. Propagandaminister Goebbels spricht in Berlin. Offizieller Anlass für diese Aktionen ist die so genannte "Hetze gegen das neue Deutschland" im Ausland, die maßgeblich von emigrierten Juden ausgehen soll. Organisiert wird die reichsweite Verleumdungskampagne von der NSDAP, die strikte Maßregeln für die Durchführung aufstellt. So soll grundsätzlich jede Gewaltanwendung gegen Ladenbesitzer oder Passanten unterbleiben. Keine Zerstörung von Fensterscheiben, keine zwangsweise Schließung von Geschäften, nur der Zugang der Kunden und der Verkauf sollen behindert werden. In den kommenden Tagen setzt eine anti-jüdische Säuberungsaktion ein. Städtische Krankenhäuser entlassen Ärzte, Anwälte verlieren ihre Zulassung, Lehrer und Richter werden vom Staatsdienst ausgeschlossen.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 2:57 min
- Schlagworte
- NSDAP, Propaganda, Judenverfolgung, Jüdisch, Hitler, Goebbels, NS-Zeit, Rassismus, Drittes Reich, Faschismus, Nazi, Nationalsozialismus, Boykott, Deutschland, Deutsche Geschichte, Antisemitismus, Histoclips
Sachgebiete
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