Das Hohelied Salomos to go
Der Interpretation des Religionswissenschaftlers Christoph Uehlinger folgend behaupten wir, dass es im Hohelied um eine Dreiecksbeziehung geht: Eine junge Frau namens Sulamith kommt in den Harem des Königs, es wird Hochzeit mit ihm gefeiert und der große Salomo verwendet seine ganze sprachliche Verführungskunst an sie - und doch hängt ihr Herz noch an dem Schafhirten, der schon zuvor ihr Geliebter war. Er kommt nachts ans Gitterfenster des Palastes, sie bricht aus und folgt ihm, um prompt der Wache zu begegnen. Beim ersten Mal findet sie ihren Liebhaber glücklicherweise, beim zweiten Mal wird sie von der Wache geschlagen. Möglicherweise helfen Ihr die "Töchter Jerusalems" (ihre Mit-Konkubinen im Harem?), den Geliebten in seinem Garten zu finden. Sie lieben sich dort, besuchen vielleicht seine Freunde, aber am Ende steht die Verzweiflung darüber, dass sie nicht vor aller Welt offen zusammen sein können: Sie beschwören sich gegenseitig ihre Liebe, dann fordert sie ihn auf zu fliehen.
- Anbieter
- Sommer, Michael
- Jahr
- 2021
- Dauer
- 09:14 min f
- Zielgruppe
- A(9-10); J(14-16)
- Schlagworte
- Altes Testament, Bibel, Parodie, Salomo (biblische Gestalt)
Sachgebiete
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