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Die Gangs von Kapstadt

Cover: Die Gangs von Kapstadt

Kapstadt gilt als eine der gefährlichsten Städte der Welt: die Mordrate ist hier doppelt so hoch wie im ganzen Land. Der berühmte Tafelberg ist die Grenze zwischen Arm und Reich, Schwarz und Weiß. Die Cape Flats, wie die Gegend hinter dem Tafelberg heißt, gilt als Abfallhalde der Apartheid. In den sogenannten farbigen Townships regieren diverse Gangs, der Kampf um Territorium fordert jährlich tausende Tote. Pastor Stanford Hill, früher selbst Bandenmitglied, versucht diesen Krieg seit 20 Jahren zu beenden. Ständig im Auto unterwegs, mit den Nummern der Gangführer auf seinem Handy, ist er das mobile, moralische Gewissen von Lavenderhill, einem besonders berüchtigten Township. Dennoch gibt es Hoffnung. Im Township Langa hat der Engländer Tony Elvin ein sozial orientiertes Gastronomiemodell gegründet. Elvin war die rechte Hand von Starkoch Jamie Olivier, das glamouröse Leben tauschte er ein gegen eine einfache Behausung in Langa. Jetzt arbeitet er hier mit arbeitslosen jungen Männer, die er in seine Projekte einbindet und so von den Gangs fernhält. Denn im Unterschied zu vielen sieht er enormes Potential in den Townships hinter dem Tafelberg. Ein NZZ Format über Menschen im Schatten der Touristenmetropole Kapstadt.

Anbieter
Format NZZ (Zürich)
Jahr
2020
Dauer
ca. 29 min f
Zielgruppe
Q; J(14-18)
Schlagworte
Armut, Dokumentarfilm, Kapstadt, Kriminalität, Republik Südafrika, Sozialarbeit, Zukunft

Sachgebiete

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