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Berlin Alexanderplatz to go

Cover: Berlin Alexanderplatz to go

Nachdem er vier Jahre Haft wegen Totschlags seiner Verlobten verbüßt hat, schwört sich Franz Biberkopf, anständig zu werden. Er versucht sich als Zeitungsverkäufer und Hausierer, erleidet aber einen Schock, als ein Kollege von ihm eine Witwe (mit der Franz kurz zuvor geschlafen hatte) ausraubt. Nur schwer kommt er aus seiner Depression wieder heraus, während die Großstadt um ihn tobt. Dann lernt er Reinhold kennen, der besser im Tinderzeitalter aufgehoben wäre, denn er kann nie länger als ein paar Wochen mit einer Frau zusammen sein. Franz nimmt ihm zweimal seine aktuelle Geliebte ab, dann versucht er, den Casanova zu kurieren, was dieser ihm jedoch nachträgt. Als Franz voller Naivität in einen Einbruch verwickelt wird, rächt sich Reinhold, indem er ihn aus einem fahrenden Auto wirft - Franz verliert einen Arm. Der Invalide lernt die junge Hure Mieze kennen, mit der er glücklich zusammenlebt, bis Franz wieder Kontakt zu Reinhold sucht, der ihn jetzt endgültig vernichten will. Als es Reinhold nicht gelingt, Mieze und Franz zu entzweien, tötet er die Prostituierte. Franz kommt in eine Psychiatrie, wo er zunächst versucht durch einen Hungerstreik zu sterben, dann jedoch durch den Tod, der ihm erscheint, "geheilt" wird. Am Ende scheint er seinen Platz in der Welt gefunden zu haben.

Anbieter
Sommer, Michael
Jahr
2020
Dauer
12:13 min f
Zielgruppe
A(7-13)
Schlagworte
Buchzusammenfassung, Expressionismus, Literatur, Parodie, Roman, Weimarer Republik (1918-1933)

Sachgebiete

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