Robinson Crusoe to go
Robinson will nicht Rechtsanwalt werden, er will sich lieber rumtreiben und besteigt das nächste Schiff nach Afrika. Dort macht er 700% Gewinn, und will gleich nochmal, dummerweise wird er dabei versklavt. Aber nicht lange, dann haut er mit einem jungen Mitsklaven ab, wird von einem portugiesischen Schiff aufgelesen und verscheuert seinen Mitsklaven an den Kapitän. Robinson kommt nach Brasilien und wird Plantagenbesitzer, und weil Arbeitskräfte fehlen, will er schnell neue Sklaven in Afrika shoppen, aber er erleidet Schiffbruch. Er überlebt als Einziger und sitzt jetzt jahrelang auf einer Insel fest. Das ist so langweilig, dass er anfängt die Bibel zu lesen und jetzt nicht nur Kapitalist, sondern auch noch Missionar ist, vor allem, als er Kannibalen entdeckt. Denen nimmt er ihr Abendessen weg und ist gottfroh, dass er jetzt endlich wieder jemanden zum Rumkommandieren hat, nämlich Freitag. Da kommt zufällig ein Schiff mit meuternden Engländern vorbei, und weil Ordnung sein muss, rettet Robinson den abgesetzten Kapitän und wird zum Dank wieder mit in die Zivilisation genommen, wo er feststellt, dass der Kapitalismus ihn nicht im Stich gelassen hat, sondern er immer noch reich ist.
- Anbieter
- Sommer, Michael
- Jahr
- 2018
- Dauer
- 07:26 min f
- Zielgruppe
- A(7-13)
- Schlagworte
- Buchzusammenfassung, Parodie, Roman
Sachgebiete
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