Krieg mit Giftgas
Im April 1915 tritt der Krieg in ein neues Stadium: An der Westfront setzen die Deutschen Giftgas ein. Unter Führung des deutschen Chemikers und späteren Nobelpreisträgers Fritz Haber wird ätzendes Chlorgas aus Stahlflaschen abgelassen. Der Wind treibt es über das Schlachtfeld in die feindlichen Stellungen. Fast 1200 französische und algerische Soldaten sterben. Auch die anderen Kriegsteilnehmer ziehen nach die Wissenschaftler versuchen, einander zu übertrumpfen; sie entwickeln immer bösartigere Kampfstoffe. Später wird das Gift, das billig und schnell herzustellen ist, mit Granaten verschossen: Blaukreuz, Gelbkreuz und Grünkreuz heißen die modernen Kampfmittel nach ihrer Kennzeichnung mit farbigen Kreuzen. Besonders verheerend ist die psychologische Wirkung der Giftgase. Bis zum Ende des Krieges werden etwa 90.000 Menschen durch das Gas sterben, Hunderttausende leiden ihr Leben lang an den Spätfolgen der Vergiftungen.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:34 min
- Schlagworte
- Erster Weltkrieg, 1. Weltkrieg, Biowaffen, Chemische Kriegsführung, Giftgas, Genfer Konvention, Kriegsverbrechen, Massenvernichtungswaffen , Histoclips
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.