Seeblockade, Skagerrakschlacht, Untergang der Lusitania
Seit Kriegsbeginn schneidet die britische Seeblockade Deutschland vom Nachschub ab. Jedem Schiff der kaiserlichen Marine, das sich aus dem schützenden Hafen wagt, droht der Untergang. Denn die britische Flotte beherrscht Nord- und Ostsee. Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser!, hatte Kaiser Wilhelm II. noch vor einigen Jahren optimistisch verkündet. Doch nun liegt die stolze Flotte bewegungslos in den Häfen. Mit U-Booten soll die Blockade durchbrochen werden. Im Mai 1915 versenkt das deutsche U-Boot U-20 den vollbesetzten britischen Passagierdampfer Lusitania". In Deutschland wird behauptet, das Schiff habe Munition geladen und sei bewaffnet gewesen. Die Schiffskatastrophe löst eine internationale Protestwelle aus; die USA drohen mit dem Kriegseintritt. Ein Jahr später nimmt schließlich die deutsche Hochseeflotte Kurs auf den nordöstlichen Teil der Nordsee. Auf dem Ausguck des Kleinen Kreuzers Wiesbaden versieht auch ein beliebter deutscher Heimatdichter seinen Dienst: Johann Kinau, besser bekannt als Gorch Fock, der 1913 seinen bekanntesten Roman Seefahrt ist Not veröffentlichte. Vor dem Skagerrak kommt es zum Treffen mit der britischen Grand Fleet - und zur einzigen großen Seeschlacht des Krieges. Das zweitägige Gefecht kostet weit über 3.000 Deutschen und fast 7.000 Engländern das Leben - und endet ohne einen Sieger. Bis zum Kriegsende traut sich die deutsche Hochseeflotte einen ähnlichen Vorstoß nicht mehr zu.
- Anbieter
- Chronos-Media GmbH
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 1:56 min
- Schlagworte
- Seeschlacht, Erster Weltkrieg, 1. Weltkrieg, Deutschland, England, Flotte, Kriegsschiffe, Seekrieg, Histoclips
Sachgebiete
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