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Glassboy

Cover: Glassboy

Der Anfang von "Glassboy" suggeriert, es handle sich um die Verfilmung einer Graphic Novel. Im Spielfilm sehen wir dann den einsamen Jungen seine Freiheitsträume zeichnen, die am Schluss dieses Buch sein werden. Solch ein spielerischer Umgang lässt keinerlei Schwere zu. Regisseur Samuele Rossi erzählt kein Familiendrama, sondern eine quirlige Geschichte von Kindern, die zusammenhalten. Dabei ist das Krankheitsproblem genauso wie das Dilemma der Eltern auch für kleine Zuschauer gut nachvollziehbar. Einiges an Konflikten poppt hier auf, etwa Mavis nicht einfache familiäre Situation. Doch im Vordergrund steht die Wärme im Umgang miteinander – und dass man einander verzeihen kann. (Ina Hochreuther)

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